25.09.2008

Gedankenstrudel 2



Was ist, wenn ich nicht mehr kann?
Ich keine Kraft mehr habe?
Gibt es jemand, der mich Pflegt?

Was ist, wenn ich falle?
Und nicht mehr aufstehen kann?
Gibt es jemand, der mir hilft?

Was ist, wenn ich nicht mehr weiterweiss?
Keinen Weg mehr vor mir seh?
Gibt es jemand, der mir Richtungen zeigt?

NEIN!
Weitermachen musst du immer!
Helfen kannst nur du dir selbst!
Wer will DIR schon helfen?

Lerne, selbst damit umzugehen!!!
Vertrauen kannst du niemandem!
Nur du! Du allein! Vergiss die anderen!
Oder gib auf!!!

© Cameleon

24.09.2008

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH

Verdammt!
Lassen Sie mich doch einfach in Ruhe!!! OK!?!?
Wenn sie schon verlangen, dass wir so ne scheissarbeit machen müssen! dann lassen sie mich das gefälligst doch so machen, wie ICH will. ICH!!! es ist meine Maske!! Wenn sie schon auf so eine bescheuerte Idee kommen, wir sollten mit so scheiss Ton arbeiten, dann, bitteschön, lassen sie mich das so machen, wie ICH will!!!
OK!?! Auch wenn sie keine Freude an meiner Idee haben. Auch wenn ich was "lustiges" oder "kreatives" machen sollte! Verdammt, lassen sie mich und kritisiesen Sie mich nicht ständig.
Und vor allem: Könnten sie nicht mal ihre scheiss Fresse halten?!? Könnten sie sich auch vorstellen, dass wir es nach dem 3. Mal kapiert haben?

Und S.
Ja, verdammt, ich weiss, dass ich abgenommen habe. Sehr sogar! Dann lass mich doch oder gib mir konstrukive Tipps. Kannst du dir vorstellen, wie scheisse es ist, zu hören "Also ich finde, du bist viel zu dünn!!". Ja, das weiss ich! Ich hab dir den Grund gesagt. Und ja, du hast wohl gedacht, es sei ein Witz?!?!? NEIN!!!!

P:
Lass mich in Ruhe!!!!! Schreib mir keine SMS mehr! Schreib mir keine Karten mehr! Nie mehr! Hörst du? Kapierst du nicht, idass ch dir nicht zurückschreibe?!? Mich interessiert dein Leben nicht! Mich interessiert nicht, dass du die ganze Zeit in den Ferien bist! Mich interessieren deine Jobwechsel nicht!!!! (Kannst du eigentlich auch in einem Betrieb länger als ein Jahr bleiben?!?!?)
LASS MICH IN RUHE!!!


Achso, noch an den Mathematiklehrer:
Für wen halten sie sich eigentlich? Für wen halten sie mich?!? Ich übernehme ganz sicher nicht ihre scheiss Stunde! Die können sie ruhig gaaaanz alleine machen. Darüber reden können wir, wenn sie mich dafür bezahlen!!!!!

Heute bin ich wütend!
Und, verdammt, lasst mich einfach ALLE in Ruhe!

23.09.2008

Tango

Tango

Welch wunderschöne Melodie
Ich tanz mit dir
Hand in Hand
Werd von dir geführt
Ganz sanft bestimmt
Langsam, zur ewigen Ruh
Friede kehrt in mein Herz
Es wird still... für immer

© Cameleon

21.09.2008

Le sourir



© Cameleon


Un sourire ne coute rien et produit beaucoup,
Il enrichit ceux qui le recoivent
Sans appauvrir ceux qui le donnent.
Il ne dure qu'un instant
Mais son souvenir est parfois eternel.
Personne n'est assez riche pour s'en passer,
Personne n'est assez pauvre pour ne pas le mériter
Il crée le bonheur au foyer, soutient les affaires,
Il est le signe sensible de l'amitié.
Un sourire donne du repos a l'etre fatigué,
Rend du courage aux plus découragés
Il ne peut s'acheter, se preter, ni se voler
Car c'est une chose qui n'a pas de valeur
Qu'a partir du moment ou elle se donne.
Et si quelquefois, vous rencontrez une personne
Qui ne sait plus avoir le sourire,
Soyez généreux, donnez-lui le votre
Car nul n'a besoin d'un sourire
Que celui qui ne peut en donner aux autres…….

20.09.2008

Andere Meinungen sind nicht wichtig... Oder?!?




Andere Meinungen sind nicht wichtig
Geh immer deinen eigenen Weg


Es gibt wohl noch zig andere Sprüche, die besagen, man solle nur auf sich hören, nur das tun, was für einem selbst richtig ist. Ich frage mich, ob das wirklich stimmt? Kann es sein, dass jemand immer nur auf sich hören kann? Auf sich selbst hören soll? Und mit dem Gedanken durch die Welt geht, "andere Meinungen sind nicht wichtig, ich gehe meinen eigenen Weg". Oder auch "Ich bin nicht angewiesen darauf, was andere denken, was andere zu mir sagen würden". Doch ist das wirklich schlau? Kann ein Mensch wirklich nur auf sich selbst hören?
"Man soll nicht auf das Lob von anderen angewiesen sein". Dieser Satz geht in die ähnliche Richtung. Bei diesen Gedanken kommt die Meinung zum Vorschein, alles allein schaffen zu sollen. Man ist nicht auf die Meinung oder das Lob angewiesen, auch nicht darauf, dass jemand einem auf einen Schwachpunkt hinweist. Jeder ist eigenständig und geht den Weg, den er für richtig hält. Blendet die anderen aus.

Vielleicht braucht es aber genau auch die Meinung der anderen. Vielleicht braucht es manchmal genau auch jemanden, der einem Mut macht, wenn man nicht weiter weiss. Jemand, der an einem glaubt, wenn man selbst den Glauben an sich aufgegeben hat. Oder jemand, der einem Ratschläge gibt, der bereit ist, ein Stück des Lebens eines anderen Menschen zu begleiten.
Jemand, der einem auch Ratschläge gibt, der aber auch sein lässt, so wie jemand ist.
Seinen eigenen Weg zu gehen, bedeutet für mich, zu sehen, was andere zu sagen haben. Nicht auf die Meinung von anderen angewiesen zu sein, aber dankbar zu sein, welche zu bekommen. Sie einwirken zu lassen, darüber nachdenken und dann für sich selbst entscheiden, ob es passt. Richtungen aufzeigen zu lassen, zuzulassen, wenn es jemand ernst meint. Und trotzdem am Schluss selbst entscheiden, welchen Weg man gehen möchte. Aber nicht allein, vielleicht in Begleitung, vielleicht von Nah, vielleicht von fern.
Der Mensch ist kein Einzelgänger. Das war er noch nie, wird er auch nie sein. Warum nicht einfach das Geschenk annehmen, Ratschläge akzeptieren, tröstende Worte aufnehmen, aber auch Kritik?

Ein Freund ist jemand, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast.

© Cameleon

19.09.2008

Hüte und Schirme


(das Foto ist nicht sooo gut, vielleicht mach ich noch ein besseres...)

Über Schirme und Hüte kann ich dir eine Menge erzählen…
Irgendwie sind sie ein ziemlich ähnliches Symbol...
Ein Schirm/Hut ist:
Schutz von aussen
Abgrenzung von der Welt
Steht für einen gewissen (gesellschaftlichen) Status
-die "Damen mit dem Schirm, um ja nicht zu viel Sonne zu bekommen
und ihre weisse Haut zu schädigen
-die Hüte mit den Federn, sündhaft teuer, von reichen Ladys gern getragen

Auch im Alltäglichen kommt das Wort "Schirm" ziemlich treffend vor, wenn man darüber nachdenkt. Zum Beispiel das Wort "Schirmherr". Das gibts in der Schweiz so nicht, hier sagt man eher Patron. Ein Schirmherr ist jemand, der eigentlich eine hohe, angesehene Persönlichkeit ist (das Symbol des Schirms als gesellschaftlichen Status) und seinen Namen „hergibt“, aber gleichzeitig nutzen beide davon, wie z.B. bei Sponsoren. Dabei breiten sie schützend den Schirm über die Veranstaltung...

Alltäglich gesehen, die Metapher „Schirm“ also Schutz, Abgrenzung: Jeder braucht Abgrenzung. Jeder kann nur seine Last tragen. Er kann einen Weg mit jemand anderem gehen, doch gehen muss jeder für sich allein. Der Weg mag interessanter, abwechslungsreicher, schöner sein, wenn man ihn nicht allein gehen muss. Aber dabei braucht man auch den Schirm, um sich abzugrenzen, um bei sich zu sein, sich nicht zu vergessen…
Er hilft, das Leid des anderen zu sehen, evt. zu trösten, aber es nicht zu seinem eigenen zu machen.
Er nervt, weil man ihn rumtragen muss. Weil er zeigt, dass man nicht immer und alles kann. Weil er zeigt, wo die Grenzen sind. Weil er zeigt, dass man doch sich selbst ist und auch bei sich schauen soll...
Und ja, dasselbe gilt für den Hut...

© Cameleon

17.09.2008

Gedankenstrudel



Alle Gedanken die aufeinanderkommen
Schon längst vom Weg abgekommen
Der Kopf, so leer, weggefegt, leergeräumt
Das schöne Leben ist ja nur geträumt

Ein Kind, im Bett liegend, gerade aufgewacht
Sie hatte wieder einer der Träume in dieser Nacht
Fragt sich, was normal ist, ist sie normal?
Dass sie kommen, ab und zu, manchmal

Das Kind, längst kein Kleinkind mehr
Gedanken wandern hin und wandern her
Lenkt sich ab, Zahlen in ihrem Kopf
Kreisen umher, wie in einem Topf

Manchmal hat sie genug, will resignieren
Hat keine Lust mehr, will nichts mehr probieren
Sie hat das Gefühl, alles will sie überfahren
Hoffte, es wird einfacher, mit den Jahren

Die Jahre vergehen, die Träume verschwinden
Sie weiss nicht wohin, kann sich nicht überwinden
Denn besser wird es nicht, der Selbsthass ist gross
Er ist in ihr, der Hass, riesig und fett, wie ein Kloss

Sie will nicht mehr sein, weiss nicht mehr wohin
Und fragt sich mehr und mehr nach dem Sinn?
Fühlt sich wertlos, überflüssig und dumm
Doch reden tut sie nicht, bleibt lieber stumm

Ist das normal, einmal mehr, dieselbe Frage
So ist es nun mal, an manchen dieser Tage
Solche Gedanken hat man ganz sicher nicht
So muss es sein, und darum macht sie dicht

Fragt sich, wie es ist, ein Messer im Herz zu spüren
Oder wie es ist, sich heut die Kehle zuzuschnüren
Träumt davon, einfach nicht mehr aufzuwachen
Und noch von tausend ähnlichen Sachen

Doch kann sie die Welt nicht verstehen
Kein Grund, sich (so) schlecht zu fühlen
Sie hat doch ein schönes Leben
Und doch der Wunsch in ihr zu sterben

So lebt sie in dieser Welt, wo sie hineingeboren
Manchmal fühlt sie sich darin immer mehr verloren
Auf dieser Welt, die sich ohne sie weiterdreht
Merkt sie nicht was ist, woher der Wind weht

Und so kommt es, dass sie immer weiter macht
Es gibt auch Tage, an denen sie von Herzen lacht
An denen sie die Sonne auf ihrer Haut deutlich spürt
Dann weiss sie, woher die Lebenskraft noch rührt

© Cameleon

14.09.2008

Stark

Ein Songtext von Ich&Ich

Ich bin seit Wochen unterwegs
und trinke zu viel Bier und Wein
meine Wohnung ist verödet
meinen Spiegel schlag ich kurz und klein
ich bin nicht der, der ich sein will
und will nicht sein, wer ich bin
mein Leben ist das Chaos
schau mal genauer hin

ich bin tierisch eifersüchtig und ungerecht zu Frau´n
und wenn es ernst wird, bin ich noch immer abgehauen
ich frage gerade dich, macht das alles einen Sinn
mein Leben ist ein Chaos
schau mal genauer hin

Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg
du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht
du denkst ich hab alles im Griff
und kontrollier was geschieht
aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied

ich bin dauernd auf der Suche
und weiß nicht mehr wonach
ich zieh nächtelang durch Bars, immer der,
der am lautesten lacht
niemand sieht mir an wie verwirrt ich wirklich bin
es ist alles nur Fassade schau mal genauer hin

Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg
du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht
du denkst ich hab alles im Griff
und kontrollier was geschieht
aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied

ich steh nur hier oben und sing mein Lied

stell dich mit mir in die Sonne
oder geh mit mir ein kleines Stück
ich zeig dir meine Wahrheit für einen Augenblick
ich frage mich genau wie du, wo ist hier der Sinn
mein Leben ist ein Chaos
schau mal genauer hin

Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg
du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht
du denkst ich hab alles im Griff
und kontrollier was geschieht
aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied

ich steh nur hier oben und sing mein Lied




Und ich? Wie bin ich? Wie wirke ich?
Manchmal fühle ich mich genau wie in dem Lied. Ich bin stark, ich weiss, was ich will, ich weiss, wie alles geht.
Nein, das ist aber nicht so!
Auch ich weiss nicht immer, wie alles geht. Auch ich kenn den Weg manchmal einfach nicht mehr. Manchmal muss ich mich auf die Suche machen, muss meinen Weg finden, muss schaun, wo ich hin will, was ich überhaupt will.
Doch ist es nicht gerade der Mut, sich auf diese Suche zu machen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen, das Zeichen, Stark zu sein? Viel mehr, als den Weg zu wissen, als immer zu wissen, was man will oder wie alles geht?

Für mich schon. Daher... Vielleicht stimmt es, auch wenn ich nicht alles weiss, ich bin stark, oder zumindest nicht schwach =)

Stacheln^^



Ja, manchmal wäre so ein Igel"fell" doch was ganz praktisches. Stacheln aufstellen, wenn man seine Ruhe haben möchte, und niemand (oder nur solche, die wissen, wie damit umgehen) kommt einem (zu) nahe. Und dann, wenn es sie nicht mehr braucht, "legt" man sie wieder flach...

© Cameleon

Gefundenes

Herbstreis 2006, "Huusbärg" Napf:


Sonneschiin




Herbstleche Baum




Liechtbleck




üsi Lieblingsbeschäftigong: Chrüz ond Quer schlofe ;)




Ussecht ofs....




Näbelmeer...




Eifach nor *wow*




© Cameleon

13.09.2008

Einzigartikeit


"Ich bin einzigartig".
Jeder Mensch ist Einzigartig. Ja, das stimmt wohl. Und ist wahrscheinlich auch gut, dass es mich, so wie es mich gibt, auch nur einmal gibt. Weiss nicht, ob die Welt noch so jemanden wie mich ertragen würde? Aber, und das würde ich doch auch sehr gerne sagen, ist es auch gut so, dass es mich wenigstens genau einmal gibt. Denn ich hoffe doch sehr, dass ich nicht einfach umsonst hier bin.
Ich bin einzigartig, ja! Doch was macht mich einzigartig?
Ist es die Art, wie ich esse? Oder die Art, wie ich mich anziehe? Vielleicht ist es auch die Art, mich zu bewegen. Oder mein (manchmal ein bisschen komischer^^) Mischdialekt?
Ich behaupte, es ist die Kombination aus allem. Es ist die Art, wie ich mich bewege UND es ist de Art, wie ich mich anziehe. Es ist auch die Art, wie ich mit Menschen umgehe, wie ich mit ihnen Rede, wie ich versuche, immer wieder versuche, meine Mitmenschen zu verstehen. Es sind meine Stärken. Ich bin stark darin, anderen zuzuhören, andere in ihren Problemen ernst zu nehmen. Ich kann gut anderen helfen. Ich kann gut kochen (solange es nicht Kochen nach Kochbuch ist^^). Ich bin gut in Mathematik, habe allgemein keine grossen Mühen in der Schule. Ich liebe "meine" Flöhe und habe zu jedem einzelnen eine absolut gute Beziehung.
Aber, zu mir gehören auch Schwächen. Oh ja, und die sind genauso wichtig wie meine Stärken. Weil auch sie machen einen Teil meiner Persönlichkeit aus!
Ich bin sehr chaotisch. Ja, aufräumen ist nicht mein Ding.
Ich bin immer eher knapp dran, tendenziell eher zu spät. Pünktlichkeit ist nicht mein Ding. Wie oft renne ich doch auf den Zug, wie oft gehe ich doch noch in letzter Sekunde mit dem Fahrrad/Motorrad, da der Bus schon abgefahren ist.
Ich bin manchmal ungeduldig. Ich kann nicht auf den Bus warten, nein, wenn ich warten muss, dann gehe ich lieber eine/zwei/drei Haltestellen zu Fuss.
Und, wenn ich einsam bin, weiss ich nichts, mit mir anzufangen. Ja, das sind so ein paar Eigenschaften von mir.
Und keiner kann behaupten, er habe genau diesselben, in genau der Ausprägung, wie ich sie habe.
Zudem. Wer hat schon einen Cowboyhut? Und färbt sich die Haare (nach Lust und Laune) rot? Wer läuft schon im Winter aus Faulheit manchmal im T-shirt rum? Wer hat solche (eher) langen Finger wie ich? Wer hat diese Augenfarbe, so ein Gemisch, aus braun, ein bisschen, ganz wenig grün? "Rehäuglein"?
Ja, das kann wohl niemand von sich behaupten. Und deshalb kann ich ganz klar von mir sagen: Ich bin Einzigartig und das ist gut so!
Bitte, nehmt mich an, mit meinen Stärken, aber auch mit meinen Schwächen. Lasst mich so sein, weil genauso bin ich. Und will ich etwas verändern, so ist das MEINE Entscheidung. Denn ich muss schliesslich die meiste Zeit mit mir verbringen, so würde ich doch ganz gerne selbst entscheiden, wohin ich will, was ich will, wie ich sein will.

© Cameleon

Und wenn ich heute untergeh?

Wenn ich heute ertrinke
In einem See
Aus ungeweinten Tränen?

Wenn ich heute verbrenne
In einem Feuer
Das niemals erlischt?

Wenn ich heute ersticke
In diesem Raum
Weil ich keine Luft mehr habe

Wenn ich heute verblute
Durch die Taten
Die in meine Seele schneiden?

Wenn mein Herz nicht mehr weiter schlägt
Aus Angst
Was noch alles kommt?

Wenn ich überfahren werde
Von dir
Und dem, was du von mir willst?

Wenn ich heute stürze
Ins Unendliche
Weil ich nicht mehr weiss, wohin?

Was ist dann?
Wird jemand etwas bemerken?
Wohl kaum…

© Cameleon

et si c'était vrai?



© Cameleon

11.09.2008

sans mots



© Cameleon

09.09.2008

Von Wichtigkeit



Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas denn voll sei.
Die Studenten stimmten zu.
Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.
Jetzt nahm der Professor eine Schachtel mit Sand und schüttete diesen in
das Glas. Natürlich füllte nun der Sand die letzten Zwischenräume im Glas
aus!
"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten, "ich möchte, dass Sie
erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner , Ihre Gesundheit, Ihre Kinder oder auch Ihr Haustier. Dinge, die, wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben, Ihr Leben immer noch erfüllen würden.
Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. Ihr Auto.
Materielle Dinge eben. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im
Leben, die oft völlig unwichtig sind.
Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum mehr für die großen Steine und einige Kieselsteine. So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge des Lebens aufwenden haben Sie für die großen keine mehr!
Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihren Partner und Ihre Kinder, achten Sie auch auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit bleiben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.
Achten Sie zuerst auf die großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen.
Der Rest ist nur Sand!"

(gefunden in "Aktuelles aus der Reg.v.Unterfranken",11/2001)

08.09.2008

Von Augen und dem Herz



On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux


Doch, was ist wichtig im Leben? Was ist das Wichtige/Grundlegende? Was ist das Richtige? Gibt es das überhaupt, DAS Richtige. Ist es nicht viel mehr so, dass jeder Mensch selbst definieren muss, was wichtig ist, was für ihn das Grundlegende ist?

Sich auf die Suche machen. In sich genau hineinhorchen. Die Welt betrachten, seine Umwelt, es ist ein Zusammenspiel aus seiner eigenen, inneren Welt und der Welt da draussen. Um mit dem Herzen zu sehen, muss man mit sich selbst im Reinen sein. Denn nur so kann man wirklich und gut auf die anderen schauen, die anderen wirklich in ihrem Sein wahrnehmen. Aber wie lernt man, mit sich selbst im Reinen zu sein? Dafür muss man schauen, wie es die anderen machen. Schauen, wie sie leben, wie sie damit umgehen, das wichtige/richtige, das "persönlich" richtige und wichtige hinauspicken und auf sich anwenden. Ja, so gesehen, braucht es beides. Sich und die anderen. Ein Wechselspiel. So wie vieles.

Es ist eine Reise. Vielleicht eine Reise auf einem Seil? Nein, das denke ich nicht. Es ist eine Gradwanderung, irgendwie. Und doch kann man immer selbst bestimmen, selbst heraussuchen, wo man gerade sein möchte, was man gerade machen möchte. Ob man gerade eher dazu bereit ist, auf sich zu schauen oder ob jetzt die Welt dran ist. Manchmal braucht es auch Pausen. Manchmal vielleicht beides.
Es ist jeder Weg richtig. Aber nicht für jeden. Jeder sollte seinen Weg gehen, denn er schaut mit seinen Augen, hört mit seinen Ohren, nimmt mit seinen Sinnen wahr. Entwickelt sich, lernt, geht ständig vorwärts, bildet seine Welt, sein Universum, sein Verstehen immer wieder neu.

Ja, was ist nun wichtig? Mit was sieht man nun am besten? Sicher nicht, indem wir die Welt einfach nur sehen, sondern indem wir sie verstehen versuchen.

© Cameleon

04.09.2008

Zu viel verlangt?

Ich wünsche mir jemanden, der meinen Weg begleitet. Mit mir. Neben mir. Ebenbürdig.
Ich wünsche mir jemanden, der für mich da ist, wenn ich es brauche, wo ich mich aber auch nicht gezwungen fühle, diese Hilfe/Unterstützung anzunehmen.
Ich wünsche mir jemanden, bei dem ich nicht immer alles wissen muss!
Ich wünsche mir jemanden, der mich mag, auch wenn ich einmal sage, ich mag nicht mehr.
Ich wünsche mir die Freiheit, mich selbst sein zu können, zu dürfen.
Ich wünsche mir jemand, der mit mir befreundet ist, weil er es sein will. Und ehrlich sagt, wenn es nicht mehr geht. Wenn er meine Wünsche, vielleicht auch Forderungen, nicht einhalten kann…

© Cameleon

03.09.2008

Für mich

Für mich, zur Erinnerung:

"Mit dem Herzen zu schauen ist eine Fähigkeit, die man bekommt,
wenn man sich traut, sich selbst aufrichtig zu begegnen
und mit der Welt in Beziehung zu treten:
Willst Du Dich selbst erkennen, sieh zu - wie die anderen es treiben.
Willst du die anderen verstehen - blick in Dein eigenes Herz!"

Das Leben ist ein Seiltanz

Das Leben ist ein Seiltanz
Wer weiss, vielleicht schaffe ich es einmal, aus dem Seil einen Schwebebalken zu machen?

© Cameleon