14.04.2009

Ich falle

Ich falle.

Die Welt so bitterkalt und leer
so erscheint sie, gross und schwer
Fühl mich klein und schwach
Gedankenscharf, hellwach

Der Regen schwer und dröhnend
Der Tod, er lockt, betörend
Der Wind im Gesicht eicht bitter kalt
Nimmt sich was er will, mit Gewalt


Wohltuend erleichternd

Die Klinge in der Hand nass und schwer
Die Haut entzweit sich, ohne Gegenwehr
Tränen tropfen hellrot und sonnenklar
Erzählen Geschichten, unanfechtbar

Fliessen mir langsam den Arm entlang
Von der Quelle, wovon sie entsprang
Fallen zu Boden ins Wasser dann
Verschwinden im Regen irgendwann


flieg ich hinein,

Rinnsal klein und fein
Soll so das Leben sein?
Rot fliesst ins Wasser
Das Gesicht wird blasser

Das Wasser färbt sich langsam rot
Wusste nicht weiter, in der Not
Ich Schliesse die Augen werde müde
Der Blick entgleitet, allmählich trübe


in die Unendlichkeit.

Wärme kriecht in die Gedanken
Weg sind all diese Schranken
Kein Schmerz weit und breit
Weg für immer, in Ewigkeit

Erleichternd erlöst nun schwebend
Körper, zum letzten Mal noch bebend
Die Welt so bitterkalt und leer
so erscheint sie gar nicht mehr schwer

© Cameleon

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