25.06.2009

Märchenwelt

Es lebte einam leine Prinzessin. Sie war die schönste im ganzen Land und wurde von ihrem Volk geliebt, da sie freundlich und immer hilfsbereit war. Ja, sie war überhaupt nicht hochnässig. Sie half, wo es nötig war.
Doch im Königreich wohnte auch eine böse Hexe. Die Hexe mochte die Königstochter überhaupt nicht. Denn ohne sie würde die Hexe bald Königin werden und über das ganze Land regieren. Also entführte sie sie in einen Wald in eine Höhle und sperrte sie dort ein. Viele Königsöhne versuchten daraufhin die Königstochter zu befreien, bis eines Tages ein hübscher junger Prinz von der entführten Prinzessin erfuhr und sich dazu entschlossen hat, sie zu befreien. So erfuhr er, dass er gegen einen grossen Drachen kämpfen musste. Er machte sich auf den Weg, mit seinem Pferd, und nahm nur ein bisschen Wasser und seinen Spiegel mit. Das war kein gewöhnlicher Spiegel, er ermöglichte dem Prinzen, seine Liebsten zu sehen, wenn er sich nach ihnen sehnte, indem er in den Spiegel schaute und an sie dachte. Nur diejenigen, die die Menschen wirklich liebten, an die sie dachten, konnten sie dann auch wirklich sehen.
So zog der Prinz los und kam auch schon bald an die Höhle, die der Drache bewachte. So stieg er vom Pferd ab und machte sich auf den Weg.
Als er den Drachen sah, zückte er sein Schwert und versuchte an ihm vorbeizukommen. Doch der Drache war zu stark. Der Prinz kam nicht gegen ihn an. Als er merkte, dass er keine Chance mehr hatte, nahm er noch einmal seinen Spiegel hervor, um seine Lieben zu sehen. Er merkte nicht, wie sich der Drache von hinten näherte. Erst, als er seinen Atem in seinem Nacken spürte drehte er sich erschrocken um. Doch was er da sah, erstaunte ihn noch mehr. Der Drache schaute entzückt in den Spiegel hinein.
Denn er hat sieht seine liebe Frau darin. Sie wurde eines Tages von einem bösen Hexenmeister gefangen und eingesperrt. Seitdem denkt er Tag und Nacht an sie. Jetzt hat er sie scheinbar wiedergefunden.
Als der Prinz dies bemerkte, versprach er dem Drachen, mit ihm seine Frau zu suchen, wenn er ihn dafür zur Königstochter lässt und sie frei kommt.
So geschah es dann auch.
Wenig später waren alle wieder glücklich vereint. Der Drache hat seine Frau wieder, und der Prinz und die Prinzessin heirateten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.


Tja, das ist ein Märchen, gerade geschrieben von mir. Und, wie man sieht, wie in allen Märchen, der Prinz befreit die Prinzessin und alle sind glücklich bis an ihr Lebensende.
Ich wäre auch gerne eine Prinzessin. Und ich hätte es auch gerne, wenn mich ein Prinz rettet. Wie gerne würde ich darauf hoffen, darauf vertrauen, dass alles gut wird. Ja, alles wird gut. Wie in den Märchen.
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Nichts, überhaupt nichts wird wieder gut. So ist das Leben, das ist wohl Pech, oder so...

Es wird nichts wieder gut! Und schon gar nicht einfach so!

© Cameleon

2 Kommentare:

Erkan hat gesagt…

Klar, das ist nur ein Märchen und du hast auch recht dass es nicht einfach "so" wie der alles in Ordnung geht, das heißt ja aber noch lange nicht dass es überhauptnicht geht! Melde dich doch mal wieder! Bitte...

Kameleon hat gesagt…

NEIN
je m'en fiche, j'en ai marre...!!!!